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Die Welt, Christofer Born, 12.11.2009

Die Welt, 12.11.2009,  Gut gewickelt bringt Spannung und Halt     Von Christiane Meixner
Beim Schälen einer Orange kam Christofer Born auf die Idee eine formbare Schale zu schaffen.
Weich wie Wachs wird die Schale in den Händen ihres Benutzers. Sie lässt sich zum flachen Teller biegen oder alternativ auch zu einem hohen, konischen Gefäß, in dem das arrangierte Obst zu verschwinden droht. Das klingt erst einmal nach einem mangelhaften Produkt, weil die Erwartungen an eine Schale doch ziemlich klar sind: Man rechnet mit einer festen, unbeweglichen Form aus Glas, Keramik, Holz oder auch aus Kunststoff zur Aufbewahrung diverser Dinge. Doch Christofer Born macht alles anders. Sein silberfarbenes Gefäß besteht aus einem gewickelten Edelstahlprofil, das zwar Haltung bewahrt, sich aber immer wieder umgestalten lässt. Dafür hat der Produktdesigner den Stahl-Innovationspreis 2009 in der Kategorie "Design" gewonnen - weil er für sein schönes wie praktisches Objekt das so genannte Bandwickelverfahren einsetzt. Eine Technik, die man für gewöhnlich in ganz anderen Bereichen findet. Dass die daraus resultierenden Weikstoffeigenschaften der Schale Spannung und Halt" verleihen, hat die Jury ebenso beeindruckt wie die "unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten" für den Nutzer.
Für Born ist das nicht der erste Preis. Am bekanntesten ist wohl sein "Lichtsack". Eine Leuchte, die sich allein in den ersten fünf Jahren ihrer Produktion über 100.000 Mal verkaufte. Ein Klassiker also, der ebenfalls miteinander kreuzt, was auf den ersten Eindruck überhaupt nicht zusammenpasst: weichen Stoff mit einem zielgerichteten Halogenlicht, das sich dank seines dicken, mit Quarzsand gefüllten Fußes in jede Richtung kneten lässt. Fast scheint es, als ob dieser Kurzschluss zweier unterschiedlicher Bereiche die Basis von Borns kreativer Arbeit ausmacht. Das beginnt schon mit seiner Ausbildung zum Silberschmied, der sich ein Studium für Produktgestaltung und angewandte Kunst in Wien und Nürnberg anschloss. Später arbeitete Born unter anderem für den Schmuckhersteller Niessing, der sich mit ungewöhnlichen Spannringen einen Namen gemacht hat. 2005 gründete Born dann seine eigene Firma - die born product ideas.Wie viele der Ideen aus diesem Haus basiert auch die "formbare Schale" auf einer technischen Innovation. Ihren Ursprung aber hat das Objekt in einer alltäglichen Begebenheit: Sein Erfinder kam beim Schälen einer Orange auf die Idee. Als sich die spiralförmige Schale wieder zusammenzog und auf dem Tisch eine kleine Schüssel bildete. Sein Gefäß aus Edelstahl gestaltet Born nun nach ähnlichem Prinzip. Gemacht ist sie aus einem etwa 80 Meter langen Wickel um einen Kern. Dass er nicht auseinander fällt, liegt an der speziellen Geometrie des rostfreien "Fadens", der über eine Profilierung verfügt. Das Ergebnis ist hohe Elastizität, gepaart mit Steifigkeit: Die Schale kollabiert auch dann nicht, wenn man sie randvoll mit Obst füllt. Für sich reflektiert' Christofer Born im gestalterischen Prozess auch stets die Geschichte eines Objekts mit. Beim Thema Schale hat ihn gereizt, dass sie für gewöhnlich flacher als eine Schüssel und tiefer als ein Teller ist. Solche Schalen haben in allen Kulturen Bedeutung: So wird in der Bibel von Opferschalen berichtet, während buddhistische Mönche darin ihren Reis sammeln. Mit der "formbaren Schale" hebt das aktuelle Design diese Festlegung allerdings auf Sein Objekt verändert sich dank des neuen Materials, dessen Oberfläche optisch reizvoll, stabil und leicht zu reinigen ist: Die Schale passt zusammen geschoben als flacher Teller in die Spülmaschine. Bislang existiert Borns jüngste Erfindung als Prototyp. Dass sie industriell und kostengünstig im Rollwalzverfahren herzustellen ist, weiß er bereits. Nicht aber, wann genau die Produktion beginnt und das Produkt schließlich im Laden steht. "Ich rechne frühestens mit Herbst 2010", meint er. Anfragen gibt es viele, doch noch müssen sich die Interessenten eine Weile gedulden. Nur eines kann Born verraten. Dass seine "formbare Schale" ähnlich erschwinglich sein soll wie alle anderen Produkte, die aus seinen kreativen Händen stammen: "Mir ist es wirklich wichtig, dass sich jeder am Ende die Schale leisten kann, dem sie gefällt."

 

Stahl Innovationspreis 2009, Formbare Schale

Dokumentation zum Stahl-Innovationspreis 2009
1.Preis: Jurybegründung: "Christofer Born setzt für die Herstellung der von ihm entworfenen "Formbaren Schale" das aus anderen Bereichen der Technik bekannte Bandwickelverfahren ein. Die aus einem Kern und einem darum gewickelten 80 m langen Spezialprofil aus Edelstahl Rostfrei gebildete Schale wird durch Anheben und Positionieren des Wickels geformt. Die charakteristischen Werkstoffeigenschaften geben dabei der Schale Spannung und Halt. Die Profilgeometrie des schmalen Bandes verhindert die Trennung der Wicklungen voneinander. Zwischen den Extremen "flache Scheibe" und "hohe Schale" eröffnen sich dem Nutzer nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten'. Schalen sind Gefäße für unterschiedliche Zwecke. In ihnen werden Speisen und Getränke gereicht oder Gegenstände des täglichen Lebens aufbewahrt. Relativ zum Umfang ist ihre Form flacher als eine Schüssel, aber tiefer als ein Teller. Solche Schalen haben von jeher in allen Kulturräumen große Bedeutung. In der Bibel wird von Opferschalen berichtet, buddhistische Mönche sammeln heute noch darin ihren Reis, Waagschalen kommen in Handel und Haushalt zum Einsatz. Im privaten Bereich werden sie auch gern zur Dekoration genutzt. Schalen werden aus Holz, Kunststoffen, Glas, Porzellan, Ton oder Stahl hergestellt. Einmal in Form gebracht, kann diese nachträglich nicht mehr verändert werden. Dies gilt nicht für die "Formbare Schale" des Designers Christofer Born: Nach Wunsch und Notwendigkeit kann seine Schale immer wieder in unterschiedliche Formen gebracht werden. Die Fantasie des Benutzers ist dabei gefordert. Die Verformbarkeit der von Born entwickelten Schale beruht auf Erfahrungen mit den aus anderen Bereichen der Technik bekannten schmalen Bandwickeln, seien sie aus Kunststoff oder aus Papier. Durch Verschieben des Wickels nach oben oder unten lassen sich schalenartige Gefäße formen, die allerdings wegen der Eigenschaften des Herstellungsmaterials kaum in der Lage sind, Inhalt zu tragen. Zudem haben sie den Nachteil, bei zu großen Vertikalbewegungen leicht auseinanderzufallen. Bei der „Formbaren Schale" besteht diese Gefahr nicht: Sie wird zwar auch als Wickel um einen Kern hergestellt, die spezielle Geometrie des etwa 80 m langen, weiterentwickelten und hierbei speziell auf Edelstahl Rostfrei abgestimmten Profils verhindert jedoch, dass sich die Wicklungen voneinander trennen. Die Profilierung des schmalen Bandes und die Elastizität des Edelstahls geben der Schale Steifigkeit, so dass sie nicht kollabiert, wenn sie gefüllt wird. Der Werkstoff steht zudem für Langlebigkeit und hochwertige Anmutung. Auch die Reinigung der Schale erfolgt einfach, zum Beispiel zusammengeschoben als flacher Teller in der Spülmaschine. Die Schale existiert als Prototyp, mit dem die Gebrauchseigenschaften erprobt wurden. Das Konzept sieht eine Serienfertigung dieser aus nur zwei Einzelteilen bestehenden Schale vor, bei dem das schutzrechtlich angemeldete Profil kostengünstig im Rollwalzverfahren hergestellt wird. Weitere Kostenersparnis ist durch den produktionstechnisch ermöglichten Wegfall einer finalen Oberflächenbehandlung gegeben. Mit der "Formbaren Schale" wird dem Benutzer ein Dekorations- und zugleich Gebrauchsgegenstand in die Hand gegeben, der seinen Gestaltungswillen immer wieder fordert und dabei seiner Kreativität kaum Grenzen setzt.

 

Stahl Innovationspreis 2009

Dokumentation zum Stahl-Innovationspreis 2009
Finalist: WATERCLIMBING vereint den Klettersport mit der Erlebniswelt Wasser. Die Anlage besteht aus einer bis zu 7 m hohen Kletterwand, die in Hallen- oder Freibädern ab einer Wassertiefe von 3,50 m am Beckenrand montiert werden kann. Da kein Bauraum außerhalb des Beckens beansprucht wird, werden weder Flucht- noch Versorgungswege beeinträchtigt. Die Installation auch in bestehenden Schwimmbädern ist jederzeit möglich. Das Rückgrat der Anlage bildet eine Fachwerk-Konstruktion aus Edelstahl Rostfrei - in der chlorhaltigen Atmosphäre von Schwimmbädern das Material der Wahl. Beckenseitig sind auf einer transparenten Fläche an den Knotenpunkten der Konstruktion Klettergriffe angebracht. Farbig kodiert stehen dem Kletterer vier variable Routen unterschiedlicher Schwierigkeit zur Wahl. Im Gegensatz zum Klettern an Land wird ohne Sicherungsseil und -partner geklettert. Sobald der oberste Griff erreicht ist bzw. die Kräfte schwinden, springt oder fällt der Kletterer zurück ins Wasser. Erfahrung im Klettern oder eine spezielle Ausrüstung sind nicht erforderlich. WATERCLIMBING-Anlagen sind eine Attraktion für jedes Schwimmbad, die alle Altersgruppen gleichermaßen anspricht.

 

red dot best of the best, Christofer Born, FormEs

Design Innovationen Jahrbuch 2001
Christofer Born, geboren 1967, studierte, nach einer Ausbildung zum Silberschmied, Kunst und Design in Wien und Nürnberg. Als Silberschmied nahm er vielfach an internationalen Ausstellungen teil. In seiner Arbeit als freischaffender Designer konzentriert er sich vor allem auf Entwurf und Entwicklung von Gebrauchsgerät, Leuchten und Schmuck. Von 1998 bis 2001 ist er bei der Schmuckmanufaktur Niessing für die Kollektionsplanung, Entwurf und Entwicklung der Neuheiten, sowie für die Betreuung der freien Mitarbeiter verantwortlich. Für seine Arbeiten erhielt Christofer Born bereits zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen. Christofer Born, Designer des Schmuckthemas FormEs über "Formfindung im Schmuckdesign"- Meine Suche gilt nie "nur" der Form, sie gilt in erster Linie dem formgebenden Prinzip.
 
Born in 1967, Christofer Born served an apprenticeship as a silversmith und subsequently studied art und design in Vienna und Nuremberg. His work in silver has featured in numerous international exhibitions. As a freelance designer, he concentrates an developing und designing appliances, luminaries and jewellery. From 1998 to 2001 he has been in charge of planning collections, designing and developing new items und liaison with freelance personnel at Niessing. He has received numerous national und international o words for his work. Christofer Born, designer of the jewellery theme FormEs, on “Tinding form in jewellery design": What I seek is never 'only' form: primarily it is a search for the principle behind it. 

red dot best of the best, Christofer Born, FormEs

Schmuckthema FormEs, Gebr. Niessing GmbH & Co., Vreden Werksdesign: Christofer Born www.niessing.com
EI Dorado. Das seltene Gold übt seit jeher Faszination auf die Menschen aus. An dem glänzenden Edelmetall berauschten sich die Weisen wie die Abenteurer. Die Sage von einem Goldland im Norden Südamerikas blieb bis ins 18. Jahrhundert lebendig und beruht auf einem religiösen Brauch der Guatavitä-Indianer. Hundert Jahre, nachdem er von den Riten eines anderen Stamms verdrängt worden war, erfuhren die Spanier von El Dorado, dem Vergoldeten. Von Kopf bis Fuß in Goldstaub gehüllt, war der Häuptling der Guatavitä einmal im Jahr auf die Mitte des heiligen Sees hinausgefahren und hatte das Gold von seinem Körper gewaschen, während das Volk Schmuck und Edelsteine als Opfergaben ins Wasser warf. Die Überlieferung beflügelte die Phantasie der Eroberer Sie brachen auf, um im Inneren des Landes nach einem vergoldeten Königreich zu suchen. Abenteurer aus der ganzen Welt folgten ihnen. Das sagenhafte Land fanden sie nicht. Doch EI Dorado wurde zum Synonym eines Schlaraffenlands mit unermesslichen Schätzen. Der Anhänger FormEs könnte die Geschichte weitererzählen. Formale und ästhetische Grundlage des Schmuckthemas ist der hohe Symbolwert des Metalls, das die Menschen seit Jahrtausenden in seinen Bann zieht. FormEs verwickelt das betörende Gold in ein Spiel mit der Flexibilität menschlicher Vorstellungskraft. Feiner Goldprofildraht formt eine Spirale, das uralte Symbol zyklischer Bewegung. Die Höhen und Tiefen des Kreislaufs bestimmt der Träger selbst. Doch der fragil wirkende Anhänger hält allen Veränderungen stand: Sein Profil ist auf ein hundertstel Millimeter genau gefertigt, eine spezielle Legierung hält den Draht unter Spannung. Durch das Zentrum des Kreises wird die Kette geführt. Das Subjekt und seine Ideenwelt bilden die Mitte, den Anfang und das Ende der Geschichte, eine goldene Scheibe wird zur Projektionsfläche der Zeit. Der Designer Christofer Born hat mit FormEs ein Bindeglied als Schmuckstück geschaffen. Es verwebt das archaische, das neuzeitliche und das zeitlose Interesse an Gold in ein Spiel mit der Materie.
 
EI Dorado. Precious und rare, gold has always exerted a fascination over mankind. The gleaming noble metal has intoxicated philosophers und adventurers throughout the ages. The myth of a golden land somewhere in the north of South America which persisted into the 18th century originates in a religious custom of the Guatavitä indions. A hundred years after it had been supplanted by the rites of another tribe the Spaniards came to hear of El Dorado. Covered from head to foot in gold dust, the chief of the Guatavitä went out to the middle of a sacred lake where he washed the gold from his body while the tribe castjewels und abdomens into the water as sacrificial offerings. The tradition fired the imagination of the conquistadors, who set out to seek the realm of gold in the interior They were followed by adventurers from every part of the world, It remained undiscovered but El Dorado became a synonym for a land of Cocaigne filled with immeasurable wealth. The FormEs pendant might be a continuation of the tote. Its formal und aesthetic basis is the high symbolic value of the metal that has entranced mankind for millennia. FormEs draws the bewitchment of gold into a game with the flexibility of the human imagination. Finally wrought gold wire forms a spiral, the age-old symbol of cyclic progression. The peaks und troughs of the cycle are determined by the wearer herself Although fragile in appearance, the pendent is fashioned to withstand alt change. The cross-section of the wire is shaped und dimensioned to a hundredth of a millimetre und held in place under tension with a special alloy. The chain posses through the centre of the circle. The individual und his subjective world of ideas are the centre, beginning und end of the story, a golden disc becomes the mirror of time. In FormEs designer Christofer Born has mode a link into a distinctive piece of jewellery that entwines the archaic, modem und timeless fascination with gold in a game with material.

 

Design Innovationen Jahrbuch, red dot, best of the best

Design Innovationen Jahrbuch 2000
Zeit ist Ansichtssache. Wie empfinden und bewerten wir die Zeit unseres Lebens? Die Wochen, Stunden oder Sekunden, die in ihrer Einmaligkeit vorübergehen? Eine sehr grundsätzliche und philosophische Frage, die nicht erst seit Aristoteles und Marcel Prousts Roman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" Gegenstand von Überlegungen ist. Zeitwahrnehmung bestimmt auch die Art zu leben. Sich in seiner Zeit auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren, Dinge in ihrer Ursprünglichkeit wahrzunehmen, lehren etwa die Mönche Tibets, die einen völlig anderen Begriff von Zeit haben, als wir es in Betracht ziehen. Da eine Uhr uns immer wieder die Zeit vor Augen führt, hat ihre Gestaltung demnach auch etwas mit der Lebenseinstellung zu tun. Die Gestaltungsmaxime der Uhr Balance schreibt der heutigen Uhr zu, vor allem ein Statement zu sein. Zeit ist ein Ausdruck von Lebensgefühl. Das Ziel der Gestaltern war - auf diesem theoretischen Hintergrund - zunächst die Reduktion: Die reduzierte Formgebung wurde erreicht durch ein ausgefeiltes Konzept der Funktion. Die Verschlussfunktion liegt dabei im Reif selbst. Der Gold- oder Platinreif ist in seinen Flanken in einem progressiven Verlauf geschmiedet. In der Verbindung mit modernsten Legierungen, sowie Laser- und Verbindungstechniken, wird bei der Uhr Balance die nötige Flexibilität erreicht. Der Verschluss funktioniert nach einer Art Schubladensystem: Dem Uhrglas wird die Funktion eines arretierenden Knopfes übertragen. Dabei verbinden sich ein technisches und ein handwerklich gefertigtes Element. Ein linsenförmiger Container wird seitlich in die Uhrspange eingeschoben. Das Glas federt nach oben und wird auf diese Weise fixiert. So sind keine Schrauben nötig und auch die Montage ist einfach. Die Uhr Balance ist in ihrer reduzierten Formgebung ein Weg, auch die Zeit in ihrer reduzierten Aussage wahrzunehmen: als ein Teil des Lebens.
Roter Punkt Höchste Designqualität für: Innovationsgrad, Funktionalität, Formale Qualität, Ergonomie, Langlebigkeit, Symbolischer Et emotionaler Gehalt, Selbsterklärungsqualität, Ökologische Verträglichkeit. Des. Prof. Karin Hoffmann, Werksdesign Christofer Born.

 

md top 200, best products for the new millenium

md moebel interior design, Die Besten 200 Produkte für das Jahr 2000
Technische Produkte, zumal Leuchten, müssen natürlich in erster Linie gut funktionieren. Und dennoch, über die reine Funktion hinaus, können sie auch Emotionen transportieren. Der Wunsch nach Produkten, die bunt spielerisch und einfach sind, kann als Reaktion auf eine immer komplizierter wirkende Welt verstanden werden. Darauf reagiert der "Lichtsack". Durch die Füllung aus Quarzsand lässt sich diese Leuchte problemlos in jeder beliebigen Position aufstellen - sogar kopfüber auf einer Tisch- oder Regalkante. Und der "Lichtsack" wirkt sicher nicht von ungefähr wie eine Reminiszenz an "Sacco", den schrillen Sessel der späten 60er, der wie kein zweites Möbel den Bruch mit der Tradition symbolisiert. Design Christofer Born
 
md moebel interior design, The best 200 products for the new millenium
Technical products, most of all light fixtures, are of course supposed to function well in the first place. But going beyond function pure and simple, they can also transmit emotions. The wish for products that are frolicsomely colourful and simple can be understood in terms of a reaction to a world that looks more and more intricate. This is where the 'Lichtsack' comes in. Thanks to its fill of quartz sand, it can be put up in any posture of the user's whim, even "head over heels" on the edge of a table or shelf. And somehow it is perhaps not surprising that this light bag should remind us of 'Sacco', that shockingly boisterous easy chair from the late '60s which, like no other piece of furniture, has marked the big break with tradition. Des. Christofer Born
 
Des produits techniques doivent surtout bien fonctionner. Ils peuvent néanmoins aussi transporter des émotions. Le souhait d'avoir des produits de couleurs vives, ludiques et simples peut être considéré comme une réaction à un monde semblant toujours plus compliqué. C'est à cela que réagit le «Lichtsack», cette lampe qui peut être placée dans n'importe quelle position - même la tête en avant sur un bord de table ou d'étagère. Ce n'est pas par hasard que le «Lichtsack» semble être une réminiscence de «Sacco», le fauteuil de la fin des années 60, qui, comme aucun autre meuble, symbolise la rupture avec la tradition.
 

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